Kurzportrait

Die Schwenninger BKK gehört mit mehr als 320.000 Kunden zu den größten Betriebskrankenkassen Deutschlands, gemessen an der Zahl der Versicherten. Innerhalb Baden-Württembergs steht die Schwenninger BKK damit bei den Betriebskrankenkassen auf Rang zwei. Im bundesweiten Vergleich aller gesetzlichen Kassen befindet sich die Schwenninger BKK bei insgesamt mehr als 200 Krankenkassen unter den 35 größten Krankenkassen.
Sitz der Hauptverwaltung ist Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg. Seit den Fusionen 2009 mit der BKK BVM und 2010 mit der BKK Osthessen ist die Schwenninger BKK bundesweit aktiv. Das Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter. Die Wurzeln der Krankenkasse reichen mehr als 100 Jahre zurück: Am 17. Juni 1896 entstand die BKK Kienzle Uhren Fabriken GmbH. Aus deren Öffnung ging zum 1. Januar 1996 die Schwenninger BKK hervor.
Seit Ende 2006 bildet eine Doppelspitze den Vorstand: Siegfried Gänsler (Vorsitzender des Vorstandes) und Thorsten Bröske. Beide sind ausgewiesene Gesundheitsexperten. Gänsler hat Betriebswirtschaft studiert, zwischen 1991 und 1999 arbeitete er bei der Techniker Krankenkasse. 1999 wechselte Gänsler zur Schwenninger BKK. Er ist Mitglied im Bundesverband für Nachhaltigkeit und ökosoziale Marktwirtschaft. Bröske studierte Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Gesundheitssysteme / Ökonomie, Betriebswirtschaft und Organisationspsychologie. Seine berufliche Laufbahn begann in einer auf das Gesundheitswesen spezialisierten Unternehmensberatung in den USA. Er ist Mitglied im Leitungsgremium der Special Interest Group „eHealth“ beim Technologienetzwerk „Baden-Württemberg: Connected“.
Trotz des engen gesetzlichen Handlungskorridors ist es der Schwenninger BKK in den vergangenen Jahren gelungen, sich komplett zu entschulden – allein durch eine tiefgreifende Umstrukturierung der internen Abläufe: Ergebnis ist eine auf die Kundschaft bezogene Produktentwicklung, eine konsequente Prozess-Ausrichtung mit intelligenter IT-Unterstützung, eine gestraffte Organisation mit flachen Hierarchien sowie verbesserte Leistungen und gesteigerter Kunden-Service. Die Position der Schwenninger BKK im stark diversifizierten Markt der gesetzlichen Krankenkassen wird durch die erfolgreiche Umstrukturierung deutlich gestärkt.
Die schlanke und qualitätsorientierte Struktur wurde bereits von mehreren unabhängigen Experten bestätigt: Als einzige deutsche Kasse haben die Schwenninger sich vom TÜV Hessen als Gesamtunternehmen nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifizieren lassen. Auch 2009 wurde das im siebten Jahr nach der Erstzertifizierung erneut bestätigt. Die ServiceRating GmbH zeichnete die Kasse ebenfalls im Jahr 2008 in den drei Kategorien „Servicemanagement“, „Service- und Beratungsleistungen“ und „Servicewirksamkeit“ mit dem Urteil „sehr gut“ aus. Als erste Körperschaft des öffentlichen Rechts bekam die Schwenninger BKK für ihr Prozessmanagement in Amsterdam den europaweiten „Business Process Excellence Award 2006“ verliehen. Die Schwenninger BKK gehört zu den kundenorientiertesten Dienstleistern Deutschlands 2010. Das ist das Ergebnis des gleichnamigen Wettbewerbs der jährlich von der Wirtschaftszeitung Handelsblatt und der Universität St. Gallen ausgerufen wird. Davon profitieren in erster Linie die Kunden: Im Vergleich zu Standard-Kassenleistungen bekommen sie bei der Schwenninger BKK mehr für ihren Beitrag. Beispielsweise kann jeder Kunde aus zahlreichen Angeboten zur Prävention und Gesundheitsförderung wählen. 560 Euro stehen jedem als persönliches Gesundheitsbudget zur Verfügung. Über ein Bonusprogramm sind zusätzliche Bonuszahlungen bis zu 250 Euro pro Jahr möglich.
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